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Infos zum Corona Virus auf Mallorca

Mit der Ausbreitung des Corona Virus in Europa hat auch die spanische Regierung Massnahmen zur Eindämmung der Infektionszahlen ergriffen. So wurde ein Königliches Dekret (RD 463/2020) verabschiedet, mit dem der Nationale Alarmzustand ausgerufen wurde. Den jeweils aktuellsten Stand der Veröffentlichungen des spanischen Staates finden sie hier: Boletín Oficial del Estado. Dieser Alarmzustand gilt erst einmal nur bis zum 11.04.2020. Eine Verlängerung bedarf einer erneuten Zustimmung des Parlaments. Die Zentralregierung in Madrid verfügt somit über weitreichende Befugnisse. Vor allem hat die Regierung so die Möglichkeit erlang, direkte Kontrolle über die autonomen Regionen - des sehr dezentral organisierten spanischen Staates - zu erlangen. Der Regierung in Madrid ist es somit möglich einheitliche Vorschriften und Regelungen für das ganze Land direkt zu erlassen.

Luxury Estates Mallorca ® aktuelle Situation

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News zum Thema: Corona auf Mallorca

Per Dekret wurden zunächst große Teile des öffentlichen und wirtschaftlichen Lebens lahmgelegt um die Zahl der Neuinfektionen mit dem „Corona Virus“ - SARS-CoV2 - und der durch das Virus verursachten Lungenkrankheit Covid19 deutlich zu senken.

19.05.2020

Mallorca befindet sich in der sogenannten „Phase 1“

Nach wochenlangem Hausarrest kann man sich wieder einigermassen ungehindert bewegen. Bars, Restaurants und Hotels könnten mit Einschränkungen öffnen, die allermeisten haben jedoch darauf verzichtet. Zu verworren und teilweise widersprüchlich sind die Bestimmungen und es fehlen die Gäste.
 
Man muss sich auf Mallorca im Prinzip täglich neu informieren, was gerade erlaubt ist. Nachdem letzte Woche quasi über Nacht eine Quarantäne für alle Einreisenden verhängt wurde, bleiben selbst viele Rückkehr willigen Residenten der Insel fern.

Aktuell wird gerade die offizielle Verkündung im Staatsanzeiger erwartet, die das Tragen von Masken im gesamten öffentlichen und privaten Bereich vorschreibt, wenn der Mindestabstand von 2 m nicht eingehalten werden kann (z.B. Restaurant oder Supermarkt). 

Die aktuellen Regelungen zu Sport und Spaziergängen sind ortsabhängig und sollen auch in den nächsten Tagen noch einmal geändert werden.

Die allgegenwärtige Ungewissheit und die Unsicherheit in der nächsten Polizeikontrolle aufzufallen ist sehr gewöhnungsbedürftig.

Am Wochenende beim Mountainbike innerhalb des dafür freigegeben Zeitfensters ist uns die Polizei mit einem Geländewagen mitten im Wald begegnet. Wohlwollend haben die Polizisten zur Kenntnis genommen, dass wir uns 10 Minuten vor Ende des erlaubten „Sportfensters“ in Richtung Ort bewegten. Zu diesem Zeitpunkt war der Wald zwischen Costa d’en Blanes und Son Vida so voll mit „Sportlern“ wie nie zu vor…

Was uns alle beschäftigt, ist die Fragen wann man Mallorca wieder Besuchen, kann ohne das die Reise zu einem „Spießrutenlauf“ wird. Da sich das heillos zerstrittene, linke Regierungsbündnis in diesem Punkt bisher nicht einig ist, sind momentan Prognosen schwierig. So lassen sich fast täglich die unterschiedlichsten Ministerien zu diesem Thema von der Presse zitieren auch wenn das Thema Reisebeschränkungen und Tourismus gar nicht in den jeweiligen Verantwortungsbereich fällt.

Es sieht momentan so aus, als ob ab Ende Juni Reisen nach Mallorca wieder möglich sein werden. Sicher wird man dies jedoch erst wissen, wenn es soweit ist. 

Wir werden unser Hauptbüro in Santa Ponsa ab nächste Woche wieder öffnen, um einfach wieder etwas Normalität zurück zu bringen.

Heute sind nun bereits 6 Wochen unter Hausarrest vergangen. Ausser Supermärkten sind weiterhin alle Geschäfte geschlossen, gleiches gilt für die Gastronomie. Die anfänglichen Symathiebekundungen der Bürger, die Ihre Unterstützung der Massnahmen und den Einsatz der Mitarbeiter im Sanitätsdienst mit allabendlichem Applaus auf Balkonen und an offenen Fenstern bekundet hatten, sind teilweise in offene Proteste umgeschlagen. Es wird nicht mehr geklatscht, nun wird auf Töpfe und Pfannen geschlagen. 

Am vergangenen Mittwoch hat das spanische Parlament nun ein weiteres Mal die Verlängerung des Alarmzustandes bis zum 9.Mai bewilligt. Wieder hat es das, mittlerweile zerstrittene, Regierungsbündnis nur mit den Stimmen der Opposition geschafft, die Verlängerung durchzubringen. Die mittlerweile wegen ihres Vorgehens auch juristisch unter Druck geratene Regierung ist augenscheinlich mehr damit beschäftigt, das eigene Image zu polieren als ein koordiniertes Krisenmanagement auf die Beine zu stellen. 

Am gestrigen Sonntag durften zum ersten mal seit Verhängung des Alarmzustandes Kinder unter 14 Jahren wieder für eine Stunde auf die Strasse. Ab dem kommenden Wochenende sind Sport im Freien (alleine) und Spaziergänge von Familien in Aussicht gestellt worden. 

Für die bisher weiterhin geschlossenen Betriebe gibt es bisher keine konkreten Informationen zur möglichen Wiedereröffnung. In den nächsten Tagen sollen erste Pläne, die den Stufenweisen Abbau der Ausnahmeregelungen skizzieren bekannt gegeben werden. Wie es mit der Einreise nach Mallorca von Nichtresidenten aus dem europäischen Ausland weitergehen soll ist bisher nicht absehbar. Natürlich versteht es sich von selbst, dass dies nicht vor einer grundsätzlichen „Freisetzung“ der spanischen Bürger erfolgen wird.

Seit Montag den 13.04. gelten auf Mallorca wieder dieselben Regelungen wie in den ersten beiden Wochen des Alarmzustandes. Die Ausgangssperre gilt unverändert für alle, die nicht gerade auf dem Weg zur Arbeit, dem Supermarkt, Arzt oder Apotheke sind. Alle Geschäfte, die keine Nahrungsmittel verkaufen, sowie Restaurants sind weiterhin geschlossen.

Das Arbeitsverbot für alle nicht systemrelevanten Unternehmen ist wieder aufgehoben. Neu ist jedoch seit Montag eine generelle Maskenpflicht für alle Arbeitnehmer auf Mallorca. Zwar gilt diese Regelung nur, wenn am Arbeitsplatz ein Mindestabstand von 2 m nicht eingehalten werden kann, in der Praxis lässt sich dieser Sicherheitsabstand vermutlich aber kaum permanent garantieren. Masken, Handschuhe und Desinfektionsmittel sind jedoch weiterhin kaum zu beschaffen und völlig überteuert.

Unsere Büros bleiben daher weiterhin geschlossen. Da wir ohnehin Cloudbasiert arbeiten, sind wir trotzdem uneingeschränkt für Sie erreichbar.

Seit Verhängung des Alarmzustandes in ganz Spanien sind nun bereits 4 Wochen vergangen. Auch am Osterwochenende gilt weiterhin eine strikte Ausgangssperre. 

Die Regierung hatte bereits eine Verlängerung des bis zum 12.04. geltenden Alarmzustandes angekündigt. Gestern hat sich das spanische Parlament nach einer 11-Stündigen Sitzung dazu durchgerungen, der Regierung die weitere Verlängerung des Alarmzustandes bis zum 26.04.2020 zu gewähren. In der sehr kontroversen geführten Debatte und der anschliessenden Abstimmung hat sich noch deutlicher als bisher gezeigt, dass die Regierung nicht mehr ohne die Stimmen der Opposition Politik machen kann. Vor allem die von der Regierung beschlossenen wirtschaftlichen Massnahmenpakete wurden am Ende mit mehr Enthaltungen als Ja-Stimmen verabschiedet.

Welche Regelungen ab dem kommenden Ostermontag für die spanischen Bürger gelten werden, weiss bisher niemand. 

Es gilt als sicher, dass die Stilllegung der als nicht systemrelevant eingestuften Unternehmen aufgehoben wird. Nachdem verschiedene Rechtsexperten darauf hingewiesen hatten, dass die folgenschweren Eingriffe in die unternehmerische Freiheit verfassungswidrig seien, musste die Regierung in diesem Punkt handeln. Im Laufe des Wochenendes soll nun bekannt gegeben werden, welche Regeln ab Montag für die Bürger gelten. 

Alarmzustand bis in den Sommer 

Weitere Verlängerung des Alarmzustandes in Spanien um jeweils 2 Wochen bis in den Sommer hinein wurden von Staatspräsident Pedro Sanchez bereits als unabdingbar zur stufenweise Erreichung eines „Normalzustandes“ angekündigt. 

Als Immobilienmakler auf Mallorca interessiert uns natürlich besonders, wie es auf den Balearen weiter geht. Solange der Alarmzustand gilt, sind den autonomen Regionen Spaniens viele Entscheidungsbefugnisse entzogen. Wann und wie sich die Inselregierung mit besonderen Regelungen für die autonome Region der Balearen durchsetzen kann, steht noch nicht fest. 

Mit bis zum heutigen Tage 1488 registrieren Infizierten insgesamt, und seit Tagen stagnierenden Zahlen bei den Neuinfizierten, erscheint es vielen Bewohnern der Balearen als unverhältnismässig, weiterhin quasi unter Hausarrest zu stehen.

Auf Mallorca gilt weiterhin wie im Rest von Spanien der verschärfte Alarmzustand. Die ärztliche Versorgung und die Versorgung mit Lebensmitteln und Dingen des täglichen Bedarfs klappt reibungslos. Für die Kinder, die bisher zu Hause unterrichtet wurden, beginnen gerade die Osterferien. All diejenigen, die wenigstens Zugang zu einem Garten haben können sich glücklich schätzen. Die hektisch vor 3 Wochen von der Zentralregierung erlassenen Massnahmen werden in der Bevölkerung zunehmend in Frage gestellt. Mit Spannung wird die nächste Sitzung des spanischen Parlaments erwartet die im Verlauf der kommenden Woche stattfinden sollte.

Durch eine Verschärfung der bereits geltenden Regeln wurden die Arbeitsmöglichkeiten der Unternehmen noch weiter eingeschränkt. Diese Verschärfung der Massnahmen gilt zunächst bis zum 09.04.2020. Weiterhin dürfen die Menschen das Haus nur noch zum Kauf von Lebensmitteln oder zu Arzt- und Apotheken-Besuchen verlassen. Banken, Rechtsanwälte, Gestorias und Notare können auch weiterhin weitgehend normal arbeiten. Alle Unternehmen die nicht als systemrelevant eingestuft sind, müssen ihre Tätigkeit aber weitgehend einstellen. Die Einhaltung dieser Regeln wird von der Polizei und dem Militär nun verstärkt überprüft. Auf Mallorca sind die Häfen und der Flughafen im Prinzip geschlossen.

Im Rahmen des über ganz Spanien verhängten Alarmzustandes gilt in ganz Spanien nun eine Ausgangssperre. Ausgenommen sind die Wege zur Arbeit, Supermarkt, Apotheke, Arzt, Tankstelle und Bank. Spaziergänge oder Sport im freien sind verboten. Nur wer einen Hund hat darf sich alleine mit dem Hund für kurze Spaziergänge draussen bewegen. Schulen und Kindergärten sind geschlossen. Alle Unternehmen wurden angewiesen den Mitarbeitern nach Möglichkeit ein Arbeiten von zu Hause aus zu ermöglichen.